Ringer-Star Alexander Leipold eröffnet die Mini-Olympics

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Ringer-Star Alexander Leipold eröffnet die Mini-Olympics

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Die Veranstaltung der Sportkreisjugend Bruchsal startet am Freitag

Große Ehre für die Mini-Olympics, die ab kommenden Freitag bis Sonntag in
Sportzentrum Bruchsal stattfinden: Kein Geringerer als Ringer-Star Alexander
Leipold wird bei der Eröffnungsfeier am Freitag (ab 19 Uhr) die Spiele
offiziell eröffnen. „Darüber freuen wir uns ganz besonders, denn Alexander
Leipold ist mit seinen unendlich vielen nationalen sowie internationalen
Titeln ein Sportstar und ein Vorbild für die Jugend“, erklärt
Sportkreisjugend-Vorsitzender Stefan Moch. Alexander Leipold sagt: „Ich
empfinde es als große Ehre, die Mini-Olympics zu eröffnen. Da für mich als
Sportler und Bundestrainer die Olympischen Spiele natürlich immer das größte
Highlight waren, finde ich es umso schöner, dass es solch eine Veranstaltung
auch für die kleinen und jungen Athleten gibt. Es ist wichtig, die Jugend zu
fördern und solche tollen gemeinsamen Erlebnisse zu schaffen. Mich hätten
die Mini-Olympics sicher auch sehr motiviert, deshalb bin ich schon ganz
gespannt darauf.“

Leipold zählt mit seinen zahlreichen Welt-, Europa- und Deutschen
Meistertiteln sowie dem Sieg bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 zu
den erfolgreichsten Ringern weltweit. Doch nicht nur im Sport wurde er für
seinen kämpferischen Einsatz und seine Zielstrebigkeit belohnt, auch im
privaten Leben konnte er erfolgreich schwierigste Herausforderungen
niederringen. 2003 erkrankte er im Trainingslager in Usbekistan an einem
Virus. Durch die Überreaktion seines Immunsystems erlitt er innerhalb einer
Woche drei Schlaganfälle, war halbseitig gelähmt, konnte nicht mehr sprechen
und kaum noch schlucken. Zusammen mit den Ärzten begann hier wohl sein
schwerster Kampf, der Kampf zurück ins Leben. Und daraus wurde sein größter
Sieg. Innerhalb eines Jahres war er körperlich fast vollkommen genesen und
stand bereits wieder auf der Ringermatte – und das nur dank seiner mentalen
Stärke und seines Durchhaltevermögens. Dass er wieder an die Weltspitze
zurückgekehrt war, bewies er 2005 mit dem Gewinn des Weltmeistertitels der
Masters.

Nach der Zeit als aktiver Leistungssportler beschloss Alexander, sein
praktisches Wissen um die sportliche Theorie zu erweitern und absolvierte
das Studium zum Diplom-Trainer. Von da an lag sein Augenmerk auf der Aus-
und Fortbildung der nächsten Ringer-Generationen, was in der letztlichen
Konsequenz dazu führte, dass er 2005 das Amt des Bundestrainers der
Freistilringer (zunächst der Jugend, ab 2009 der Herren) übernahm und bis
ins Jahr 2012 ebenfalls erfolgreich erfüllte. Auch auf fremdem Terrain macht
Alexander eine gute Figur, wie er bei der RTL-Show „Let’s dance“ 2014 unter
Beweis stellte, als er sich auf das spiegelglatte Tanzparkett wagte. 2013
wurde ihm für seine Leistung als sportliches Vorbild sowie sein großes
ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande der
Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.mini-olympics.de.

Bild: Alexander Leipold – Foto: Nicole Schreck – www.der-Fokus-liegt-auf-dir.de


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